Bewerbungstipps: Das Anschreiben

Das Anschreiben:

Kennst du das, wenn du ein Stück Kuchen serviert bekommst, den man eigentlich nur mit Sahne isst, aber die Sahne fehlt?

Genauso ist es bei einer Bewerbung auf eine Azubi-Stelle bei fehlendem Anschreiben.

Das Anschreiben ist zwingend notwendig, damit sich Dein zukünftiger Ausbildungsbetrieb neben Deinem Lebenslauf ein Bild von dir und deiner Persönlichkeit machen kann. Selbstverständlich ersetzt das Anschreiben kein persönliches Kennenlernen - dennoch gehört es zum guten Ton einer Bewerbung, die in jedem Fall vollständig und mit einem schönen Anschreiben zusammen abgegeben werden sollte.

Wir von der Azubi-Drehscheibe können dir  aus unserer Erfahrung heraus Tipps geben, die du ganz einfach umsetzen kannst und die dir dabei helfen, die richtigen Worte zu finden.

Wozu ist das Anschreiben gut?

Im Anschreiben hast du als zukünftiger Azubi die Möglichkeit, dich direkt an deinen Wunschausbildungsbetrieb zu adressieren. Das heißt, du kannst auf höfliche, formelle Weise darstellen, warum du dich für eine Ausbildung in seinem Betrieb interessierst und was deine Beweggründe sind. Gleichzeitig gibst du ein wenig Einblick in deine schulische Ausbildung und deine Interessen. Du beschreibst sozusagen ein bisschen dich selbst, aber schreibst auch über deine Motivation und deine Zukunftsvorstellungen.

Ein Anschreiben muss nicht lang sein - es sollte aber Freude, Neugier und Motivation vermitteln. Für einige Personalabteilungen sind Anschreiben ein wichtiger Bestandteil der Bewerbungsunterlagen, weil sich so die Wortgewandtheit und Ausdrucksfähigkeit der sich zu bewerbenden Personen überprüfen lässt. Grammatik und Rechtschreibung spielen dabei eine große Rolle.

Worauf muss ich bei einem gelungenen Anschreiben achten?

Ein Anschreiben ist meistens gern gesehen, wenn es formell gestaltet ist. Im oberen Abschnitt, bevor du mit dem eigentlichen Text beginnst, schreibst du wie bei einem Briefumschlag den Namen und die Adresse des Betriebs (gegebenenfalls auch den der Ansprechperson) hin, und auf der anderen Seite deinen eigenen Namen samt Anschrift.

Du solltest beim Schreibstil darauf achten, dass du formell schreibst, aber auch eine persönliche Note reinbringst. Die Person, die für deine Ausbildung verantwortlich ist, möchte wissen, wer zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird und wie motiviert derjenige ist und was ihn sonst noch bewegt.

Das Anschreiben ist im Vergleich zum Lebenslauf, in dem nur nackte Fakten zählen, die Möglichkeit, dich etwas umfassender ins rechte Licht zu rücken. Gern gesehen sind Formulierungen wie "kontinuierliche Weiterentwicklung ist mir sehr wichtig" oder "ich arbeite gerne im Team, da ich dann meistens von der älteren Kollegschaft lernen kann".

Die Betriebe möchten wissen, dass du lernbereit und mit Feuereifer bei der Sache bist. Denn so bist du ein Gewinn für sie und umgekehrt können sie dich bestmöglich ausbilden und fördern. Bevor du das Anschreiben ausdruckst oder abschickst, solltest du es unbedingt von einem Rechtschreibprogramm prüfen lassen. Denn nichts ist peinlicher, als seinem zukünftigen Arbeitgeber ein Textstück voller Fehler vorzulegen.

Achte darauf, dass das Anschreiben niemals mehr als zwei Seiten umfasst.

Du siehst, es ist also mit ein paar Tipps und Tricks gar nicht schwer, ein gelungenes Anschreiben zu verfassen.

Übrigens: Wer sich bei der Azubi-Drehscheibe anmeldet, ist nicht nur bei diesem Thema im Vorteil! Lerne deinen zukünftigen Ausbildungsbetrieb heute schon kennen und verschaff dir auf unserer Plattform einen Überblick über alle Themen, die dir dabei helfen.

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